BJJ – Ursprung
des modernen MMA

Warum nicht jeder MMA trainieren sollte und BJJ oft die bessere Wahl ist

BJJ die beste Alternative zum MMA

Ohne Frage ist MMA einer der faszinierendsten Sportarten der Neuzeit, ein Sport der nicht nur ein Zuschauermagnet geworden ist, sondern den auch immer mehr Menschen selber trainieren wollen. Aber solltest du wirklich MMA trainieren, oder ist Brazilian Jiu Jitsu die bessere Wahl für dich?

MMA ist ein hochkomplexer Sport, der die verschiedenen Kampfsportarten miteinander vermischt. Als totaler Anfänger musst du mindestens 3 Stile gleichzeitig erlernen, um wirklich nach MMA Regeln kämpfen zu können. Wenn du jede Disziplin zweimal pro Woche trainierst (was das Minimum ist), kommst du auf 6 Trainingseinheiten pro Woche. Von daher solltest du dich fragen: Habe ich wirklich die Zeit und die Lust, sechsmal pro Woche MMA zu trainieren, nur um damit das Minimum an Training für einen einzelnen Stil zu bekommen? Kannst du neben Beruf, Familie, Freunden und anderen Hobbys soviel Zeit für dein Training investieren? MMA hat ein hohes Verletzungsrisiko und kann zu unangenehmen Spätfolgen führen. Auch wenn du nie wirklich für einen Wettkampf in den Käfig steigst, wirst du im Training und beim Sparring immer wieder harte Schläge gegen deinen Kopf bekommen,  

was langfristig zu einer Schädigung des Gehirns führen kann.Egal wie dick die Handschuhe oder der Kopfschutz sind, die Erschütterungen für den Kopf sind nicht gesund und sollten nicht regelmäßig als Teil des Trainings erlebt werden. MMA ist ein Wettkampfsport, man geht davon aus, dass ein Gegner ungefähr gleich schwer und gleich stark ist und so baut das System auf Athletik und Kraft auf. Wer nicht athletisch ist oder sich einem stärkeren Gegner gegenübersieht, hat mit MMA nicht die geeigneten Mittel, einen Kampf sicher zu überstehen. Auch ein erfolgreiches MMA Training ist langfristig nur für gute Athleten möglich, die immer wieder an ihre Belastungsgrenze gehen können. Wenn all diese Probleme für dich relevant sind und du nach einer Alternative zu MMA suchst, dann ist BJJ genau das richtige für dich.

BJJ beginnt wo Boxen aufhört

BJJ vermeidet den offenen Schlagabtausch um jeden Preis. In einem Kampf wollen wir gar nicht testen wer der Stärkere ist, wir wollen überleben und so gut wie möglich unverletzt aus der Sache rauskommen. Selbst die besten Boxer können einen Lucky Punch bekommen und K.O. gehen und genau deshalb ist der Clinch und der Bodenkampf unsere Domäne. Dort wo die Räume eng und der Platz gering ist, spielen Schlagkraft und Körpergewicht eine wesentlich kleinere Rolle. Dort dominiert Technik und die richtige Strategie und genau deshalb ist BJJ darauf fokussiert. Mit dieser Strategie können wir realistisch trainieren, ohne uns dabei unnötig zu verletzen. Das bringt nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch wirkliche Skills.

Du brauchst kein Athlet sein

BJJ macht dich fit, aber für BJJ brauchst du kein geborener Athlet sein. Royce Gracie gewann vor über 30 Jahren den ersten UFC und besiegte dabei eine Reihe schwererer Gegner. Er wog kaum 80 Kilo, aber seine perfekte Technik half ihm, diese unglaubliche Leistung zu erbringen. Körperliche Fitness ist immer eine gute Sache, aber beim BJJ dominiert sie nicht. Die Seele des BJJ ist die Optimierung der Hebelkräfte des menschlichen Körpers und dies benötigt technisches Know-How, nicht unbedingt eine außergewöhnliche Physis.

Die 80/20 Regel

Kennst du die 80/20 Regel? Sie besagt, dass man mit 20% der richtigen Fähigkeiten 80% der Resultate erzielen kann. Genau das trifft auf BJJ zu. Wir können nicht in jeder Distanz kämpfen, wir sind keine Boxer und keine Ringer, dafür verfolgen wir eine einfache aber effektive Kampfstrategie. Wir überbrücken die Schlagdistanz, gehen in den Clinch, bringen den Kampf in die Bodenlage und beenden ihn dort mit einer Hebel- oder Würgetechnik. Diese Strategie kann man relativ zeitsparend und effizient trainieren. 2–3 Trainingseinheiten pro Woche reichen in der Regel aus, um ein ausreichendes Niveau zu entwickeln, um damit kämpfen zu können. Wenn du MMA Champion werden willst, dann musst du natürlich viel mehr trainieren, aber wenn es dein Ziel ist, gute kämpferische Skills zu entwickeln, ohne dabei einen immensen Zeitaufwand zu betreiben, dann ist BJJ genau das richtige für dich.

100 Jahre Tradition

Brazilian Jiu Jitsu hat eine Tradition die über 100 Jahre alt ist. Helio Gracie entwickelte das System zusammen mit seinem Bruder Carlos in Brasilien, bevor seine Söhne es in die USA brachten und dort die erste UFC Veranstaltung hielten, bei der sein Sohn Royce überragende Leistungen zeigte. Das war die Geburtsstunde des modernen MMA und hat die Kampfsport-Welt komplett verändert. Wenn du Brazilian Jiu Jitsu trainierst, dann trainierst du nicht nur einen Stil, sondern du bist Teil einer Tradition, die seit über 100 Jahren die Kampfkunst-Welt beeinflusst.

Unser Stundeplan

Montag

BJJ für Kinder
17.00 Uhr – 18.00 Uhr

Nogi  (Jugend & Erwachsene)
18.00 Uhr – 19.30 Uhr

Sparring (Gi & Nogi)*
19.30 Uhr – 20.00 Uhr

Dienstag

BJJ für Kinder
17.00 Uhr – 18.00 Uhr

Mittwoch

BJJ für Kinder
17.00 Uhr – 18.00 Uhr

BJJ (Jugend & Erwachsene)
18.00 Uhr – 19.30 Uhr

Sparring (Gi)*
19.30 Uhr -. 20.00 Uhr

Freitag

Nogi / Self Defense (Jugend & Erwachsene)
18.00 Uhr – 19.30 Uhr

Sparring (Gi & Nogi)*
19.30 Uhr – 20.00 Uhr

 

*Optional, nach dem regulären Training

Mitgliedsbeiträge Jugendliche & Erwachsene

Eröffnet

Stunden Unterricht

Trainierte Schüler (seit 1998)

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    April 9, 2022

    Bester Mann 🤝💪

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    Februar 15, 2022
  • Das ist einfach die 1 im Hessen

    Salam Ruth - Fernández Avatar Salam Ruth - Fernández
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Häufig gestellte Fragen

Warum sollte ich BJJ trainieren statt MMA?

Das kommt auf dein Ziel an. Wenn du MMA-Kämpfer werden willst und im Käfig antreten möchtest, dann musst du MMA trainieren – mit allen Stilen, Regelwerk und dem ganzen Paket. Das ist ein Profi-Sport. Aber wenn du ein normaler Mensch bist, der Kampfsport-Skills lernen, fit werden und sich verteidigen können möchte, dann ist BJJ deutlich effizienter: nur 2–3 Trainingseinheiten pro Woche statt 6, keine Kopfverletzungen und du erreichst mit weniger Zeit bessere Ergebnisse.

Stimmt es, das MMA zu Hinrschäden führen kann?

Ja, das ist ein reales Problem. Regelmäßige Schläge gegen den Kopf – auch im Training mit Handschuhen – können langfristig zu Gehirnerschütterungen und chronischen Kopfverletzungen führen. BJJ vermeidet dieses Risiko komplett, weil es keinen offenen Schlagabtausch gibt. Du trainierst realistisch, ohne dein Gehirn zu gefährden.

Muss ich für das BJJ Training ein Athlet sein?

Nein. Royce Gracie wog 80 Kilo, besiegte aber im UFC 1 wesentlich schwerere Gegner – nur mit Technik. BJJ basiert auf optimalen Hebelkräften, nicht auf roher Kraft oder athletischen Fähigkeiten. Du kannst ab Tag eins trainieren, egal wie fit du bist. Natürlich macht dich das BJJ Training fitter und du wirst durch das Training körperlich stärker. Aber es ist eben, keine Voraussetzung für deinen Erfolg. 

Wie viel Zeit muss ich wirklich investieren?

2–3 Trainingseinheiten pro Woche reichen aus, um ein ausreichendes Niveau zu erreichen. Das ist realistisch neben Beruf, Familie und anderen Hobbys. MMA verlangt mindestens 6x pro Woche – wer hat das als normaler Mensch wirklich?

Kann BJJ wirklich so effektiv sein mit so wenig Training?

JJa, wegen der 80/20 Regel: 20% der richtigen Fähigkeiten = 80% der Resultate. BJJ fokussiert auf eine klare Strategie: Schlagdistanz überbrücken → Clinch → Bodenkampf → Beendigung. Das kann man effizient trainieren, ohne alle Distanzen meistern zu müssen.

Kann ich mich mit BJJ gegen einen schwereren, stärkeren Gegner verteidigen?

Ja, genau dafür wurde BJJ entwickelt. Helio Gracie war körperlich schwach, aber er erkannte: Im Bodenkampf spielen Hebelkräfte und Technik eine viel größere Rolle als Kraft. Wenn du deinen Gegner auf den Boden bringst, egalisierst du den Kraft-Vorteil.

Ist BJJ wirklich sicherer als MMA?

Absolut. BJJ hat nicht das Ziel den Gegner K.O. zu schlagen, daher gibt es kaum Kopfverletzungen. Verletzungen sind selten und meist nur Kleinigkeiten wie blaue Flecken. Im MMA sind Gehirnerschütterungen ein normales Trainings-Nebenprodukt. Wenn Gesundheit eine Rolle spielt, ist BJJ die klar bessere Wahl.

Kann ich mit BJJ auch Wettkämpfe machen, wenn ich will?

Ja. BJJ hat seine eigene, große Wettkampf-Szene – von lokalen Turnieren bis zur Weltmeisterschaft. Aber anders als MMA: Wettkampf ist optional und nicht das Ziel des Trainings. Die meisten BJJ-Schüler trainieren aus Spaß, Fitness und Selbstverteidigung – und das funktioniert perfekt.

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